(Foto: Transatlantic Fitness)

Als eines der ersten Kleingeräte beim funktionellen Training sorgte der Schlingentrainer für Furore. Völlig zurecht. Lassen sich doch die entsprechenden Übungen auf jedes Fitness-Level anpassen. Sie ermöglichen allgemeine Trainingsziele hinsichtlich Kraftaufbau, Gleichgewicht sowie Rumpfstabilität und eignen sich außerdem zum Erreichen bestimmter Leistungen z.B. beim Golf oder Hochsprung.

Was macht Schlingentraining so wirkungsvoll?

„Instabilität“ lautet das Zauberwort: Das Seil bringt den Körper in eine instabile Lage, so dass viele Muskeln gleichzeitig trainiert und geschult werden. Diese Stabilitätsarbeit beansprucht zudem viele kleine Muskeln im „Untergrund“, die man mit einem üblichen Hantel- und Gerätetraining nicht erreicht. Das Schlingentraining verbindet sensorische und motorische Leistungen, da der Athlet mit den Händen oder Füßen in den Schlaufen steht und sich im freien Raum bewegt. Das fordert sämtliche Sinne. Es gilt, ständig gegen das eigene Körpergewicht zu arbeiten, den gesamten Körper zu beherrschen und ihn in einer bestimmten Position zu halten, ohne dass die Seile hin und her pendeln.

Für einen durchtrainierten und athletischen Körper stellt das Training mit den Seilen auf jeden Fall eine hervorragende Möglichkeit dar. Vor allem Sportler, die eine einseitige Sportart ausüben, profitieren von dieser Art des Trainings, da man z.B. eventuell vorhandene Dysbalancen sehr gut „bearbeiten“ kann.  Die Basis (fast) jeder Bewegung ist der Rumpf. Somit empfehlen sich die individuell zusammengestellten Übungen speziell für Ausdauersportler (z.B. Marathon oder Triathlon). Aber auch alle Ballsportarten (Fuß-, Hand-, Basketball) finden Vorteile beim Schlingentraining.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Es lässt sich jede Menge Zeit sparen. 20 bis 30 Minuten mit dem Schlingentrainer bringen so viele Effekte wie eine Stunde normales Krafttraining.

Da die Bewegungen teilweise recht anspruchsvoll sind und man beim Ausführen auf viele Kleinigkeiten achten muss, empfiehlt es sich (zumindest am Anfang) das Workout unter Anleitung eines Trainers zu absolvieren.
Einige Beispiele, wie man es NICHT machen sollte, zeigt folgendes Video. http://www.youtube.com/watch?v=RwWNsACjY-M
Ich habe es bei Transatlantic Fitness, dem Hersteller des TRX Suspension Trainers gefunden.

Viel Spaß beim Training!
Eure Andrea