vitamin D

(Quelle: Onmeda.de)

Aktuell befinden wir uns in der dunkelsten Jahreszeit – kurze Tage, viel Dunkelheit, lange Nächte. Erst ab dem Heilig Abend etwa beginnt der Tag wieder zu wachsen.
Das kärgliche Licht mag dem einen oder anderen auf’s Gemüt schlagen. Darüber hinaus lässt die fehlende Sonne aber auch Vitamin D-Mangel entstehen bzw. verstärkt bestehende Defizite noch mehr. Liegt die Blutkonzentration von Vitamin D jedoch bei den meisten Menschen in Deutschland unter den empfohlenen Werten.
Die Bedeutung von Vitamin D: Vitamin D ist wichtig für den Kalziumhaushalt und reguliert den Auf- und Abbau der Knochen. Daher hat ein starker Vitamin D-Mangel unter anderem Folgen für die Knochengesundheit. Die Knochen können sich bei Erwachsenen erweichen (Osteomalazie) oder abbauen (Osteoporose). Vitamin D unterstützt das Immunsystem und hilft, dass sich die Abwehrzellen richtig entwickeln.
Das meiste Vitamin D findet sich in Lebertran und fettem Seefisch (z.B. Thunfisch und Hering), außerdem in Eiern, in Milch und Milchprodukten sowie in Rinderleber. Jedoch lassen sich maximal 20% des benötigten Vitamin D über die Nahrung aufnehmen. Für den Rest braucht’s einfach Sonne … oder entsprechende Nahrungsergänzungsmittel. Es lohnt sich also, gerade in den Wintermonaten den Vitamin D-Haushalt beim Doc überprüfen zu lassen und ggf. aufzufüllen.

Kommt gut durch den Winter, Andrea!

PS: Die Bezeichnung als „Vitamin“ ist im Falle von Vitamin D streng genommen irreführend – definitionsgemäß stellt der Körper Vitamine selbst nicht in ausreichendem Maße her. Vitamin D gilt vielmehr als Hormon-Vorstufe. Der Grund: Der eigentliche Wirkstoff, in den es sich im Körper erst verwandeln muss, entspricht einem Hormon.